Belege · Stand 29. Oktober 2026

Quellen.

Jede Zahl auf dieser Seite lässt sich nachprüfen. Hier steht, woher sie kommt, mit Link zum Original. Eigene Berechnungen sind als solche gekennzeichnet.

Fußnoten

Die Ziffer an der Quelle ist dieselbe wie die Fußnote auf der Startseite und in der Petition. Jede Note bündelt die Belege eines Absatzes. Wo der Text rundet, steht der genaue Wert dabei.

  1. Karte „Das Land blutet aus.“ Fortzüge über die Grenzen Deutschlands je Bundesland 2025, alle Staatsangehörigkeiten. Raten je 10.000 Einwohner: eigene Berechnung aus den Fortzügen und der Bevölkerungszahl. Pfeile: Fortzüge deutscher Staatsangehöriger 2025 in die vier häufigsten Zielländer, auf Hunderter gerundet.
    Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Wanderungen über die Grenzen Deutschlands
    https://www.statistikportal.de/en/node/129
    Pfeile: Statistisches Bundesamt, GENESIS 12711-0008 · Tabellenstand 21.09.2026
    https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/table/12711-0008
  2. 22.730 · 13.549 · 9.676 · 8.860 – Fortzüge 2025 in die Schweiz, nach Österreich, Spanien und in die USA. Diese Werte stehen auf der Weltkugel. Bei 134.804 von 288.579 Fortzügen (46,7 %) ist das Zielland nicht angegeben, die Länderwerte sind Mindestwerte.
    Statistisches Bundesamt, GENESIS 12711-0008 · Tabellenstand 21.09.2026
    https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/table/12711-0008
  3. 217.877 – „Zwei Großstädte an Akademikern.“ 75,5 % von 288.579 Fortzügen deutscher Staatsangehöriger 2025 sind rechnerisch 217.877,145, gerundet 217.877. Die 75,5 % sind der Anteil der Auswanderer mit akademischem Berufsabschluss in GERPS (Fortzüge Juli 2017 bis Juni 2018, deutsche Staatsangehörige, 20 bis 70 Jahre). Destatis erfasst bei den Fortzügen 2025 keinen Bildungsabschluss, die Quote ist deshalb keine amtliche Auswertung dieses Jahres. Das BiB fasst Aus- und Rückwanderer derselben Studie als etwa drei Viertel mit Hochschulabschluss zusammen. Eine Großstadt hat in der amtlichen Abgrenzung mindestens 100.000 Einwohner. 217.877 liegt über zwei solchen Städten.
    GERPS-Bericht, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung und Universität Duisburg-Essen · Presse 04.12.2019 · Großstadtdefinition seit der Internationalen Statistikkonferenz 1887
    https://www.bib.bund.de/Publikation/2019/pdf/German-Emigration-and-Remigration-Panel-Study-GERPS.pdf
    https://www.bib.bund.de/DE/Presse/Pressegespraeche/2019-12-04-Gewinner-der-Globalisierung.html
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/zensus-grosstaedte-einwohner.html
    288.579 Fortzüge 2025: Statistisches Bundesamt, GENESIS 12711-0005 · Tabellenstand 21.09.2026. Dieselbe Reihe in der Destatis-Tabelle „Wanderungen zwischen Deutschland und dem Ausland“.
    https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/table/12711-0005
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Wanderungen/Tabellen/wanderungen-zwischen-deutschland-und-dem-ausland-jahr-02.html

Die fünf Forderungen

Leben günstiger machen – Abgabensystem radikal reformieren, Schuldenpolitik stoppen

  1. Abgaben auf Arbeit, Produkte, Kraftstoff und Kapitalerträge. Darauf beziehen sich das halbe Jahr, die „zweithöchste OECD-Abgabenquote“, „fast 50 Prozent“, „19 Prozent“, „über 50 Prozent“ und die Kapitalertragsteuer von 25 Prozent.
    OECD, Taxing Wages 2026 (Daten 2025): Ein alleinstehender Durchschnittsverdiener ohne Kinder zahlt in Deutschland 38,7 % des Bruttolohns an Lohnsteuer und Arbeitnehmerbeiträge. Mit dem Arbeitgeberanteil liegt der Abgabenkeil bei 49,3 % der Arbeitskosten, zweithöchster Wert nach Belgien (52,5 %), OECD-Schnitt 35,1 %. Die „fast 50 Prozent“ sind dieser Keil, nicht der Abzug vom Bruttolohn.
    https://www.oecd.org/en/publications/taxing-wages-2026_3a5169ef-en.html
    https://www.oecd.org/en/publications/taxing-wages-2026_3a5169ef-en/full-report/executive-summary_abb40a1e.html
    https://www.oecd.org/en/publications/taxing-wages-2026_3a5169ef-en/full-report/effective-tax-rates-on-labour-income-in-2025_b7bb1854.html
    § 12 Umsatzsteuergesetz: Regelsteuersatz 19 %. Für aufgeführte Umsätze gelten ermäßigte Sätze, insbesondere 7 % und unter bestimmten Voraussetzungen 0 %.
    https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__12.html
    ADAC, „Benzinpreis und Dieselpreis: So entstehen die Spritpreise“, Angaben für 2025: Steuern und Abgaben im Schnitt 64 % bei Benzin und 56 % bei Diesel. Die Anteile schwanken mit den Kraftstoffpreisen. „Über 50 Prozent“ fasst beide zusammen.
    https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/7-fragen-zum-benzinpreis/
    Bundesfinanzministerium, „Was ist die Kapitalertragsteuer?“, 1. April 2025, und § 32d Einkommensteuergesetz: Viele Kapitalerträge werden mit 25 % besteuert, zuzüglich Solidaritätszuschlag. Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 Euro, für zusammenveranlagte Ehepaare und Lebenspartner 2.000 Euro.
    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Video-Textfassungen/Finanzisch/textfassung-kapitalertragsteuer.html
    https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__32d.html
  2. Schuldenstand. Darauf bezieht sich „2,84 Billionen Euro“.
    Deutsche Bundesbank, Pressemitteilung vom 31. März 2026: Die Staatsschulden wuchsen 2025 um 144 Milliarden Euro auf 2,838 Billionen Euro. Die Schuldenquote stieg von 62,2 auf 63,5 Prozent. Die Forderung rundet auf 2,84 Billionen. Destatis weist den Schuldenstand des öffentlichen Gesamthaushalts beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2,66 Billionen Euro aus (andere Abgrenzung, 29.07.2026).
    https://www.bundesbank.de/de/presse/pressemitteilungen/deutsche-staatsschulden-992718
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_267_713.html

Eigenverantwortung gewinnen – Sozialstaat aufbrechen

  1. Anteil der Sozialleistungen und die Richtung der Quote. Darauf beziehen sich „die Hälfte“ und der Satz, die Quote werde ohne politisches Handeln eher zu- als abnehmen.
    Statistisches Bundesamt, Statement zur Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2025“ am 15. Januar 2026, vorläufig: Ausgaben des Staates 2.249 Mrd. Euro, davon etwa 52 % Sozialleistungen (Renten und Pensionen, Arbeitslosengeld I, Bürgergeld, soziale Sachleistungen). Die Forderung spricht deshalb von der Hälfte.
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2026/bip2025/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile&v=4
    Kirchhof, „Verfassungsgerechte Sozialsysteme. Freiheit, Gleichheit, Schuldenbremse“, Gutachten 2025 für die Familienunternehmer. Herangezogen für die Aussage, dass die Sozialquote ohne politisches Handeln eher steigt.
    https://www.familienunternehmer.eu/fileadmin/familienunternehmer/positionen/sozialpolitik/FamU_Gutachten_Sozialsysteme.pdf

Geldverbrennung stoppen – Rente auslaufen lassen

  1. Bundesmittel für die Rentenversicherung. Darauf beziehen sich „25 % des Haushalts“.
    Bundesamt für Soziale Sicherung, „Bundeszuschuss Rentenversicherung“, und Bundesministerium der Finanzen, „Vorläufiger Abschluss des Bundeshaushalts 2025“. 2025 überwies der Bund rund 123,2 Milliarden Euro an die gesetzliche Rentenversicherung. Bei tatsächlichen Bundesausgaben von rund 493,3 Milliarden Euro sind das 25,0 %. Die Bundesmittel umfassen neben Zuschüssen auch Beiträge für Kindererziehungszeiten und weitere Erstattungen.
    https://www.bas-report-bundesamtsozialesicherung.de/finanzen-and-fonds/bundeszuschuss-rente/
    https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2026/01/Inhalte/Kapitel-2-Analysen/2-1-abschluss-bundeshaushalt-ktf-svik-2025.html
  2. Einzahler je Rentner. Darauf beziehen sich „sechs Einzahler“ und „zwei Einzahler“.
    Demografieportal des Bundes und der Länder: aktiv Versicherte je Altersrentner, 1962 in Westdeutschland sechs, 2022 rund zwei (39,9 Mio. zu 18,6 Mio.). Die dynamische Rente startete 1957; der belegte Wert von sechs Einzahlern stammt von 1962, nicht aus dem ersten Jahr. Der Deutsche Bundestag beschreibt dasselbe Verhältnis, Anfang der 1960er-Jahre ungefähr sechs, heute etwa zwei, und weist darauf hin, dass die Zahlen von der Abgrenzung abhängen.
    https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/altersrentner-beitragszahler.html
    https://www.mitmischen.de/parlament/arbeitswelt/wie-man-einen-kleiner-werdenden-kuchen-aufteilt

Jobs für alle – Unternehmen entfesseln

  1. Arbeitsmarkt 2025. Darauf bezieht sich „die Jobsuche wurde deutlich schwieriger“. Die Sätze zu Faulheit und Krankmeldungen sind eine Einordnung, keine Auswertung dieser Quelle.
    Bundesagentur für Arbeit, „Jahresrückblick 2025 – Wirtschaftliche Schwäche wirkt sich deutlich am Arbeitsmarkt aus“, 7. Januar 2026. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl stieg 2025 auf 2,948 Millionen (+161.000 gegenüber 2024). Der durchschnittliche Bestand gemeldeter Arbeitsstellen sank auf 632.000, 62.000 weniger als 2024.
    https://www.arbeitsagentur.de/presse/2026-02-jahresrueckblick-2025
  2. Stellenverlagerung und Automobilindustrie. Darauf beziehen sich „zehntausende Stellen“ und „43.000 Stellen“. Die Sätze zu Erhaltungsinvestitionen und zum Wachstum in Polen stehen in demselben Absatz und haben hier keinen eigenen Beleg.
    Statistisches Bundesamt, 19. November 2025: Zwischen 2021 und 2023 wurden durch Auslandsverlagerungen 71.100 Stellen in Deutschland abgebaut und 20.300 neu geschaffen. Netto sind das rund 50.800 Stellen, im Text „zehntausende“ über diese zwei Jahre.
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_412_52931.html
    Statistisches Bundesamt, 14. August 2026: Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der Automobilindustrie 42.300 Beschäftigte weniger als ein Jahr zuvor, 691.500 insgesamt, ein Rückgang von 5,8 Prozent. Die Forderung rundet 42.300 auf 43.000.
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/08/PD26_N057_42.html

Günstige Mieten – Wohnungsbau wieder ermöglichen

  1. Baukosten je Quadratmeter. Darauf beziehen sich „ca. 1.200 Euro“ (2005) und „ca. 2.600 Euro“ (2025).
    Schwäbisch Hall nach der Bautätigkeitsstatistik, Tabelle 31111-0008: veranschlagte Baukosten neuer Wohngebäude, 2005 durchschnittlich 1.233 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, 2024 2.611 Euro. Für 2025 ergeben die veröffentlichten Daten rechnerisch rund 2.637 Euro. Gegenüber 2005 sind das rund 114 %. Es sind Bauwerkskosten zum Zeitpunkt der Genehmigung, nicht die gesamten Kosten einschließlich Grundstück und Baunebenkosten. Die Forderung rundet auf ca. 1.200 und ca. 2.600 Euro. In der Grafik steht dieselbe Rechnung als +114 %.
    https://www.schwaebisch-hall.de/ratgeber/immobilie-bauen/baupreise.html
    https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/3111%2A/table/31111-0008
  2. Normen, energetische Anforderungen, Grunderwerbsteuer, Denkmalschutz.
    DIN, „Baukosten und Normen“: rund 3.900 baurelevante Normen, für den Geschosswohnungsbau etwa 350. Auf rund 20 Prozent wird durch Gesetze verwiesen. Normen sind nicht von sich aus bindend.
    https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/nabau/baukosten-normen
    Der Text nennt das Gebäude-Modernisierungsgesetz. Die gesetzlichen Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden stehen im Gebäudeenergiegesetz.
    https://www.gesetze-im-internet.de/geg/
    Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2024/25, Abbildung 91: Seit der Föderalismusreform 2006 setzen die Länder den Satz der Grunderwerbsteuer selbst fest. Er wurde in allen Ländern außer Bayern erhöht und liegt je nach Land zwischen 3,5 und 6,5 Prozent.
    https://dserver.bundestag.de/btd/20/138/2013800.pdf
    Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz: Denkmalschutz ist Ländersache. Es gibt kein einheitliches Bundesgesetz namens Denkmalschutzverordnung, sondern Denkmalschutzgesetze der Länder.
    https://www.dnk.de/denkmalschutz/
  3. Immobilienpreise. Darauf bezieht sich „rund 82 %“.
    Statistisches Bundesamt, „Baupreise und Immobilienpreise: Entwicklung in Deutschland“, Datenstand 2025: Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen stiegen zwischen 2010 und 2025 um rund 82 Prozent. Der Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum stieg im selben Zeitraum um 90 Prozent.
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Baupreise-Immobilienpreisindex/_inhalt.html
  1. Atlas-Zitat. Sinngemäße Übersetzung einer Passage aus „Atlas Shrugged“ von Ayn Rand (1957).

Aktuelle Entwicklungen

Meldungen und Kennzahlen der Seite „Aktuelle Entwicklungen“. Sie stehen dort im Text und haben keine Fußnotenziffer.

Karten, Schriften, Bilder

  • Weltkugel: vereinfachte Ländergrenzen aus world-atlas / Natural Earth, projiziert mit D3.
  • Deutschlandkarte: Bundesland-Geometrien aus der bestehenden Kampagnenseite übernommen.
  • Schriften: Playfair Display und Inter, beide unter der SIL Open Font License, von unserem eigenen Server ausgeliefert.
  • Hero: vom Auftraggeber bereitgestelltes Motiv.
  • Postkarten und Atlas-Statue: vom Auftraggeber bereitgestellt.
  • „Und dann?“: Illustration eines leerstehenden Großraumbüros, KI-generiert (Platzhalter).
  • Unterstützer: Logo von Liberty Rising. Weitere Verbände sind Platzhalter. Die Einzelporträts sind vorerst KI-generierte Platzhalter.

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